Weltgebetstag der Frauen

Ziele des Weltgebetstags

Der Weltgebetstag vereint christliche Frauen über alle konfessionellen und nationalen Grenzen hinweg. Er lässt teilhaben an Glaubenserfahrungen von Christinnen aus anderen Ländern und Kulturen. Aus dieser Begegnung im Gebet entsteht Solidarität und die Bereitschaft zu helfen. Konkret geschieht das durch Bewusstseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit und vor allem durch die Förderung von Projekten.

Mit der gemeinsamen ökumenischen Feier finden Frauen zueinander. Durch das gemeinsame Gebet treten sie füreinander ein und erleben so eine Gemeinschaft im Sinne der geschwisterlichen Einheit in Jesus Christus.

Gemäß der Idee des „Global denken – lokal handeln“ erfahren die TeilnehmerInnen viel über die Lebenswirklichkeit von Frauen in anderen Ländern. Gleichzeitig sind sie in ihrer Gemeinde aktiv. Ein sichtbares Zeichen der Solidarität ist die Förderung von Frauenprojekten durch die Kollekte.

Mehr Info unter: weltgebetstag.at

Weltgebetstag 2021

Im Jahr 2021 steht der Weltgebetstag unter dem Motto "Worauf bauen wir?" Frauen aus Vanuatu – einem kleinen Inselstaat im Südpazifik – haben diesen vorbereitet. Mit diesem Titel wollen sie uns ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen.

Das eigens für den WGT von Juliette Pita gemalte Bild „Pam II“ stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog. Das Bild zeigt eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet. Die Wellen brechen über sie herein. Der Sturm fegt über Frau und Kind hinweg. Doch eine Palme beugt sich schützend über beide. Die Palme hat kräftige Wurzeln und kann sich dem starken Wind beugen. Am Horizont sieht man kleine Kreuze, in Erinnerung an die Toten, die der Zyklon gefordert hat.

"Und Regen fällt herab, es kommen reißende Flüsse, Stürme wehen und überfallen dieses Haus – und es stürzt nicht ein! Denn es ist auf Felsen gegründet." (Matthäus 7, 25)

 

Titelbild Weltgebetstag 2021 von Juliette Pita